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Wenn technische Mitarbeitende plötzlich Inhalte für's Marketing erstellen

Content Marketing durch technische Kompetenzvermittlung


In vielen Unternehmen erstellen die Marketing- oder Kommunikationsabteilungen sämtliche Inhalte für die Vermarktung und Positionierung der Firma, deren Produkte und Dienstleistungen am Markt. Weshalb dies so ist, zeige ich in einer Geschichte auf, die ich immer wieder selbst erlebe.

Es war einmal ein Unternehmer im Investitionsgüterbereich...

Zusammen mit seinen Mitarbeitenden stellte er hochpräzise Maschinen her und exportiert diese in die ganze Welt. Man kann sagen, dass die Entwicklung und die gesamte Produktion dieser Maschinen allen Mitarbeitenden im Unternehmen im Blut liegt. Mit der neusten Technologie und Software ausgerüstet, sorgen die Maschinen an jeder Messe weltweit für grosses Staunen. Seit mehreren Generationen funktioniert der Vertrieb über direkte oder indirekte Marktbearbeitung durch persönliche Kundenbetreuung. Der Unternehmer macht sich langsam aber sicher Gedanken darüber, wie er in der digitalen Welt weiterhin so kompetent und innovativ wahrgenommen werden kann und wie er sicherstellt, dass sein Unternehmen auch in Zukunft interessante Leads generieren wird.

Kurz darauf findet eine Besprechung mit seinem Marketingteam statt. Wie können wir unsere Kompetenz im Maschinenbau auch in der digitalen Welt zementieren – so seine Frage in die Runde.

Plötzlich meldet sich Anita. Sie arbeitet seit drei Jahren im Marketingteam und sagt, dass die Ingenieure, Zeichner und alle anderen technischen Sachbearbeiter relevante Inhalte erstellen sollen.

"Unsere Ingenieure, Zeichner und die anderen technischen Sachbearbeiter sollen Inhalte erstellen für das Marketing"

Der Unternehmer ist von dieser Meldung sichtlich irritiert und findet, dass diese Mitarbeitenden andere Fähigkeiten besitzen, als Marketing zu betreiben. Er will sich diesen Ansatz allerdings überlegen. In einer Woche soll das Team wieder zusammenkommen und weitere Vorschläge präsentieren.

Zuhause angekommen, geht dem Unternehmer der Vorschlag von Anita nicht mehr aus dem Kopf. Auf der einen Seite findet er diesen Ansatz sehr interessant und auf der anderen Seite verwerflich. Die Mitarbeitenden aus dem technischen Umfeld haben keine freien Ressourcen und kein Wissen, um Marketinginhalte zu erstellen, denkt er sich. Welchen Einfluss auf die Produktivität und die Qualität seiner Maschinen hätte dies alles, wenn alle Mitarbeitenden Inhalte fürs Marketing seiner Unternehmung erstellen würden? Mit all diesen und vielen weiteren Fragen liegt er abends spät im Bett und schläft ein.

"Alle Mitarbeitenden sollen Markenbotschafter werden!"

Am nächsten Tag, die Sonne scheint und die Vögel zwitschern, wacht der Unternehmer auf und sofort sind seine Gedanken wieder beim Vorschlag von Anita. Er ist zum Schluss gekommen, dass er diesen Ansatz verfolgen möchte und erhofft sich davon, sein Unternehmen in der digitalen Welt zu positionieren und gleichzeitig die Mitarbeitenden noch stärker an die Firma zu binden. Im Unternehmen angekommen, ruft er Anita in sein Büro und teilt ihr seinen Entscheid mit. Er gibt ihr den Auftrag, einen Sparringspartner zu suchen, der sich in der industrillen Welt auskennt und über ein sehr grosses Wissen im digitalen und klassischen Marketing verfügt. Dem Unternehmer ist wichtig, dass dieser Prozess zu einem erfolgreichen Ziel führt und er weiss, dass er in seinem Unternehmen nicht über das nötige Wissen verfügt.

Anita macht sich auf die Suche und recherchiert im Internet. Bald findet Sie ein Unternehmen, das sie anspricht und auf den ersten Blick die Anforderungen Ihres Chefs abdeckt. Kurz darauf findet das erste Meeting statt und bereits am ersten Treffen zeigt sich, wo die Hürden sind und welche Schritte nötig sind, um das Unternehmen in der digitalen Welt mit richtigem Inhalt zu positionieren.

"Eine gelebte Vision und Mission eines Unternehmens entscheiden, ob Mitarbeitende zu Markenbotschafter werden oder nicht!"

In den kommenden Wochen werden nun im Unternehmen die Weichen für die Zukunft gestellt. Anita wird zusammen mit dem Unternehmer die Projektleitung haben und mit dem Partner aus der 3W-GROUP an der Vision, Mission und den Unternehmenswerten arbeiten. Aufbauend darauf wird eine Content Marketing Strategie erstellt und die Mitarbeitenden im Unternehmen werden alle schrittweise in das Content Marketing eingeführt. Die 3W-GROUP stellt sicher, dass die Präsenz in den digitalen sowie in den klassischen Kanälen ausgeweitet wird und fördert das Wissen der Mitarbeitenden im Unternehmen. Selbstverständlich muss den technischen Mitarbeitenden auch zeitlich die nötigen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um Inhalte zu erstellen. Da jetzt jedoch im Unternehmen eine starke Vision für die Zukunft besteht, ist dies für den Unternehmer eine Selbstverständlichkeit geworden.

"Content Marketing als Motivationsfaktor"

Schon nach wenigen Wochen zeigt sich, dass die Motivation bei vielen Mitarbeitenden gestiegen ist. Während sie vorher ihren täglichen Job sehr gut gemacht haben, sind sie jetzt auch beteiligt an der Zukunft des Unternehmens und sichern sich so auch ihre eigene Zukunft. Mit tollen Inhalten in den unterschiedlichsten Kanälen und Formaten glänzt das Unternehmen und positioniert sich durch das Fachwissen aus der technischen Abteilung auch in der digitalen Welt als kompetenter Maschinenhersteller.


Kategorien
#Unternehmenszukunft #Digitaler Wandel #Marke #Content Marketing

Stichworte
Vision, Mission, Zukunft, Unternehmenswerte

Thomas Schüpfer

Thomas Schüpfer

Unternehmer

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