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Das moderne HR im digitalen Zeitalter – Teil 2


In Teil 1 zum Thema „Das moderne HR im digitalen Zeitalter“ habe ich über den Auf- und Ausbau von digitalem Wissen bei Mitarbeitenden und den Aufbau von starken Netzwerken geschrieben. Ausserdem haben Sie erfahren, dass das moderne HR auch die Anstellungsweise weg von der fixen Anstellung hin zum Engagement für einen Arbeitseinsatz anstossen sollte. Heute geht’s weiter mit Themen, mit denen sich ein modernes Human Resources auseinandersetzen sollte, um ein Unternehmen im Personalbereich erfolgreich fit für die Zukunft zu machen.

4. Beruf und Privatleben – was ist das?

Die Anforderungen sowohl im geschäftlichen wie auch im privaten Umfeld nehmen stetig zu. Die damit verbundenen traditionellen Arbeits- und privaten Standorte lösen sich immer mehr auf. Vorbei ist die Zeit, in der Mitarbeitende von morgens um acht Uhr bis abends um siebzehn Uhr gearbeitet haben und anschliessend den Schalter im Kopf auf «Privatleben» umgestellt haben. Ja, Sie haben recht – diese Denkweise ist bei einigen unter uns sicher noch vorhanden. Doch wo werden diese Menschen wohl in Zukunft ihren Platz in unserer Gesellschaft finden, wenn sie mit dieser Denkweise weiterhin ihr Leben gestalten? Immerhin lässt sich dank den heutigen technologischen Mitteln überall und zu jeder Zeit arbeiten. Das führt dazu, dass sich das Berufs- und das Privatleben viel besser verbinden lassen. Der Nachteil: Jeder ist für jedermann immer und überall erreichbar. Doch auch das kann man selber und individuell steuern.

Das moderne HR zeigt im Unternehmen auf, wie sich Berufs- und Privatleben besser verbinden lassen. Es fördert das zeit- und ortsunabhängige Arbeiten einerseits zugunsten einer besseren Work-life-Balance, andererseits für eine bessere Arbeitsqualität.

5. Lebenslange Mitarbeitende ade

In vielen Industriefirmen sind sie noch heute ein grosses Kapital: die langjährigen Mitarbeitenden. Mit ihnen hat man über Jahrzehnte so viel erreicht und dank ihnen steht das Unternehmen heute dort, wo es steht. Sie haben sicherlich auch dazu beigetragen, dass in vielen HR-Abteilungen die Denkweise etwas eingerostet ist. Es besteht die Gefahr, dass man mit diesen Mitarbeitenden das digitale Zeitalter verschläft. Die heutigen Arbeitnehmer sind eher auf kurze Arrangements in Unternehmen aus als auf Langzeitstellen. Sie wollen etwas lernen, in möglichst vielen Firmen tätig sein und so viel wie nur möglich von der Welt kennenlernen.

Eine wahre Herausforderung für Personalabteilungen. Es wird für sie immer schwieriger, eine Mitarbeiterbindung herzustellen, wie sie früher gang und gäbe war. Doch die Frage drängt sich auf: Muss das heute noch sein?

6. Präsenzzeitorientierung vs. Ergebnisorientierung

Mehrere Studien belegen, dass die Produktivität der Mitarbeitenden nach einigen Stunden abnimmt und, je länger der Tag dauert, rapide sinkt. Niemand ist wirklich den ganzen Tag voll leistungsfähig. Hinzu kommen noch Tage mit Kopfschmerzen, Problemen aus dem privaten Umfeld sowie anderen kleineren und grösseren Sorgen. Weshalb also an diesen Tagen arbeiten? Für den Mitarbeitenden bedeuten sie kein wirkliches Highlight und für das Unternehmen eigentlich auch nicht. Denn im Vergleich zu einem Tag, an dem der Mitarbeitende sorgenfrei und mit voller Freude und Elan am Werk ist, kostet seine Leistung an diesem Tag das Unternehmen überproportional viel Geld.

Das moderne HR erkennt dies und sucht Wege und Lösungen, die Präsenzzeit abzuschaffen, und die Arbeitsergebnisse als Massstab einzuführen – alles in den Leitlinien des Arbeitsrechts, versteht sich. :-)

Die Anforderungen an das moderne HR sind hoch

Sie sehen: Die Anforderungen an das moderne HR sind hoch. Sie können nur von Personalfachkräften erfüllt werden, die selber danach streben und sie als wichtig erachten. Wenn es darum geht, die Mitarbeitenden «zu digitalisieren», wird in allen Unternehmen die Personalabteilung eine immer wichtigere Rolle einnehmen. D.h. es ist selbstverständlich, dass die Digitalisierung zuerst im HR vorgenommen werden sollte, um rasch den Virus an die gesamte Belegschaft zu übertragen.


Das moderne HR im digitalen Zeitalter – Teil 1 lesen

Zu meiner Person

Ich bin in vielen Industrieunternehmen mit oben aufgeführten Herausforderungen konfrontiert und weiss aus Erfahrung, wie hoch die Hürden der Digitalisierung in den vorhandenen HR-Abteilungen sein können. Von heute auf morgen sind keine grossen Veränderungen möglich. Es braucht kleine Schritte, um Grosses zu bewegen – aber es braucht jemanden, der konsequent diese Schritte im Unternehmen geht und die Menschen darin befähigt. Das ist meine Passion. Wenn ich Ihnen mit meinen Zeilen aus dem Herz gesprochen habe, kontaktieren Sie mich, und ich fahre zu Ihnen. Gemeinsam werden wir Wege finden, Ihr Unternehmen für die Zukunft fit zu machen.


Kategorien
#Employer Branding

Stichworte
Digitalisierung, Digitale Transformation, HR, Netzwerkorganisation, Work-Life-Balance

Thomas Schüpfer

Thomas Schüpfer

Unternehmer

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