Was nutzt Ihnen eine Marketingstrategie im dichten Nebel?

Können Sie das Wort Corona auch bald nicht mehr hören? Die Welt kennt seit Monaten kaum mehr ein anderes Thema. In Ihrem Unternehmen sieht es sicher auch nicht viel anders aus. Regelmässige Informationen von der Geschäftsleitung an die Mitarbeitenden zur aktuellen Lage des Unternehmens im Corona-Zeitalter, gehören sicher mittlerweilen zum Standard. Als verantwortliche Person für das Marketing, stehen Sie bestimmt schon lange in einem dichten Nebel und wissen nicht, wohin die Reise geht. Wie Ihnen dabei eine Marketingstrategie helfen kann, zeigt die heutige Geschichte.

Kurt schaut auf seine Uhr. In zehn Minuten beginnt die Mitarbeiterinformation. Natürlich wird es wieder einmal um das Thema Corona gehen. Diesmal hat er auch einen Teil, den er als Marketingleiter übernehmen muss. Sein Chef hat ihn gebeten, den Mitarbeitenden aufzuzeigen, was das Unternehmen in der Marktbearbeitung in dieser aussergewöhnlichen Situation macht. Zudem wurde er von ihm gebeten, möglichst viel Optimismus zu verbreiten. Gar nicht so einfach, wenn der Optimismus zuerst gefunden werden muss. Aber Kurt steht ja nicht das erste Mal vor einer grossen Herausforderung in seinem Leben. Als passionierter Wanderer kennt er sich mit ähnlichen Situationen sehr gut aus. Wie oft ist er schon in den Bergen plötzlich in einen dichten Nebel geraten und hat dabei sämtliche Orientierung verloren. Doch jedes Mal kam er wieder heil aus diesen Naturereignissen heraus. Genau das, will er auch seinen Kollegen und Kolleginnen heute an der Mitarbeiterinformation erzählen und macht sich auf den Weg in den Saal, wo die Info jetzt gleich startet.

"Hallo zusammen," beginnt Kurt seine Präsentation. "Ich freue mich, in dieser aussergewöhnlichen Situation euch aufzuzeigen, wie wir im Marketing mit dieser Situation umgehen. Dazu erzähle ich euch eine kurze Geschichte aus meinem Leben. Letztes Wochenende war ich wieder einmal in den Bergen unterwegs. Ihr wisst ja, dass ich ein leidenschaftlicher Wanderer bin. Bereits zuhause, habe ich in der Wanderkarte die beste Route ausgewählt, um möglichst viel erleben zu können. Anschliessend habe ich den Rucksack gepackt, noch kurz die Wetterprognosen des Tages angeschaut und bin losmarschiert. Gemäss den Wetterprognosen sollte mich ein prächtiger, sonniger Tag erwarten, worauf ich mich sehr freute. Doch leider kam alles anders. Bereits nach zwei Stunden meiner Wanderung, zog plötzlich ein dichter Nebel auf. Damit habe ich überhaupt nicht gerechnet. Der Nebel war so dicht, dass ich überhaupt nichts mehr gesehen habe, nicht einmal mehr meine Hand vor Augen. Zugegeben, etwas mulmig war es mir schon. Ich war ja in den Bergen und jeder weitere Schritt in diesem Zustand, hätte unter Umständen zu einem Unfall oder im schlimmsten Fall zu einem Fall in die Tiefe führen können. Ich beschloss also, an Ort zu bleiben, denn ich nahm an, dass der Nebel irgendwann wieder vorüber zieht. Für mich war in dieser Situation wichtig zu erkennen, dass ich im Blindflug meinen Weg, den ich aus der Wanderkarte gelesen habe, nicht gehen konnte. Nach dreissig Minuten war der Spuk vorbei und die Sonne schien mir wieder ins Gesicht. Ich nahm meine Wanderkarte aus dem Rucksack und überprüfte die weitere Strecke, bevor ich weiterwanderte".

"Jetzt fragt ihr euch sicher, was diese Geschichte mit dem Marketing unseres Unternehmens zu tun hat?" In der Tat, schauen sich die Mitarbeitenden gegenseitig etwas fragend an. "Nun, habt ihr jetzt nicht gerade für einen kurzen Moment die Coronasorgen vergessen, als ich euch die Geschichte erzählt habe?" Die Mitarbeitenden nicken und staunen etwas. Auch Kurts Chef ist sichtlich beeindruckt. Es ist Kurt gelungen, mit seiner Geschichte, die Mitarbeitenden in seinen Bann zu ziehen. "Aber selbstverständlich ist dies nicht der Hauptgrund," fährt Kurt fort. "So wie ich im vom Nebel überrascht wurde, wurden wir alle von Corona überrascht. So wie ich keine hastigen und panikartigen Entscheidungen getroffen habe oder mich bewegt habe, so verhalten wir uns auch bei uns im Marketing. Und wenn ihr euch an die Wanderkarte erinnert, genau so eine haben wir bei uns auch in Form unserer Marketingstrategie. Und genau diese gibt uns im Moment den nötigen Halt und die Zuversicht, dass wir auch nach dem Coronanebel weiter unseren eingeschlagenen Weg gehen werden. Ich zeige euch hier, wie unsere Marketingstrategie aufgebaut ist." Kurt startet den Beamer und auf der Leinwand erscheint seine Folie.

Der Aufbau einer Marketingstrategie

"Unsere Marketingstrategie beinhaltet u.a. folgende Punkte," führt er seine Erklärungen fort.

  • Vision, Mission Werte
  • Analyse des aktuellen Marktgeschehens
  • Markt- und Kundensegmentierungen
  • SWOT-Analysen (Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken)
  • Zielsetzungen
  • Massnahmenplan
  • Terminplanung

"Ihr seht, auch im dichten Corona-Nebel können wir uns auf unsere Marketingstrategie verlassen. Im Moment werden wir einfach, wie in meiner Geschichte, nicht panikartig vorwärts gehen, sondern in kleinen, behutsamen Schritten. Aber wir wissen alle, dass Corona einmal vorbei sein wird. Dann werden wir wieder auf unsere Marketingstrategie zugreifen und mit Vollgas vorwärts wandern. Schliesslich wollen wir ja auf dem Gipfel ankommen."

Nach dieser Präsentation erntet Kurt einen grossen Applaus von seinen Arbeitskollegen und sein Chef strahlt wie ein Marienkäfer, so wie schon lange nicht mehr.

Haben Sie in Ihrem Unternehmen auch eine Marketingstrategie? Falls nicht, lassen Sie uns gemeinsam jetzt eine entwickeln und Ihr Unternehmen so fit für die Zukunft zu machen. Ich freue mich, über Ihre Kontaktaufnahme.


Thomas Schüpfer, Unternehmer

Ihr Autor

Thomas Schüpfer, Unternehmer

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