Wie sich ein Kapitän auf dem Meer jetzt fühlen muss,

oder was bringt eine Vision während der Krise?

Meldungen über Kurzarbeit, Rezession, steigende Arbeitslosenzahlen, Konkurse und persönliche und familiäre Schicksale füllen seit Monaten die Zeitungen, die TV-Nachrichten sowie die digitalen Kanäle. Jeder fühlt sich im Moment sicherlich wie ein Kapitän auf einem kleinen Schiffskutter weit draussen, auf dem stürmischen Meer. Meterhohe Monsterwellen schlagen unerbittlich auf den Kutter ein und Sie als Kapitän wissen nicht, wie lange Ihr Schiff das wohl aushält und wann die nächste Welle einschlägt.

Sicherlich fragen Sie sich auch, wie Sie in diese Situation geraten konnten ? Sie fühlen sich einsam und verlassen. Ihre Crew ist zwar wie immer an Board aber kann Ihnen nicht wirklich helfen. Die Kraft der Natur ist zu gewaltig und zwingt alle an Board in die Knie. Verzweiflung, Angst, Unsicherheit und fehlende Perspektive ist allen im Team ins Gesicht geschrieben. Die Energie und die eigene Kraft geht langsam aber sicher aus und alle hoffen, dass der Sturm sich endlich lichtet. Keiner weiss jedoch wann genau dies passieren wird. Kommen Sie nochmals heil davon und können Ihre Familien, Freunde und Bekannte in den Arm nehmen? Diese Frage schiesst Ihnen immer und immerwieder durch den Kopf. Und nicht zuletzt fragen Sie sich bestimmt, weshalb das Schicksal so unerbittlich mit Ihnen ist.

Genau die letzte Frage können Sie jedoch etwas distanzierter Betrachten. Das Schicksal ist nicht nur mit Ihnen unerbittlich sondern in der aktuellen Corona-Krise mit der gesamten Weltbevölkerung. So wie es Ihnen im Moment geht, geht es sehr vielen Menschen rund um den Globus.

Besinnen Sie sich auf Ihre Vision

Versuchen Sie in der aktuellen Situation, in der Sie sich gerade befinden, Ruhe zu bewahren und besinnen Sie sich auf die Zeit vor der Corona-Krise. Da war die Welt für Sie grösstenteils noch in Ordnung. Sie schmiedeten Pläne für die Zukunft und es konnte Ihnen nicht schnell genug gehen, wieder auf die Weiten des Meeres hinauszufahren und am Abend mit vollen Kühllagern erfolgreich in den Hafen zurückzukehren und mit Ihrem Fang unzähligen Menschen Nahrung und Lebensunterhalt zu bringen. Sie hatten grosse Ziele vor Augen und eine Vision, deren Erreichung Sie täglich nacheiferten. Als Kapitän wissen Sie, dass es auch stürmige Zeiten auf dem Meer geben kann. Bisher sind Sie bei stürmischen Zeiten auch hinausgefahren - weil das Risiko kalkulierbar war und die bisherigen Höhen der Wellen Sie nicht in Angst und Panik versetzt haben. Sie träumten täglich davon, einmal nicht mehr selber hinauszufahren sondern eine eigene Fabrik zu besitzen mit mehreren Schiffen und Crews, die für Sie täglich den Fang aus dem Meer holen. Ihre Vision vor Corona war stark in Ihrem Kopf verankert und Sie lebten für Ihren grossen Traum.

Jetzt ist alles anders denken Sie? Stimmt das?

Corona wird, wie jede andere Krise auch, vorbeigehen und die Welt grundlegend verändern. Wir werden lernen, mit Krisen wie Corona zu leben und unser Bestes zu geben, um unsere Träume verwirklichen zu können. Um uns herum wird Vieles nicht mehr so sein wie vorher, doch weshalb soll sich Ihre Vision ändern?

Eine starke Vision trotzt jeder Krise

Vor Corona träumten Sie davon, eine eigene Fabrik zu besitzen mit mehreren Schiffen und Crews. Corona hat diesen Traum platzen lassen. Das darf nicht sein! Eine Vision hat einen definierten Zeitraum und berücksichtigt möglichst alle Eventualitäten, die eintreffen können. Zugegeben, von solchen Eventualitäten wie Corona gingen Sie in der Vergangenheit nicht aus. Das wird in Zukunft anders sein - bestimmt. Die Vision nach einer eigenen Fabrik wurde von Ihnen definiert und die Fabrik sollte in drei Jahren gebaut sein. Wenn die Vision bzw. Ihr persönlicher Willen stark genug ist, die Fabrik trotz aller aktuellen Widrigkeiten in die Realität umzusetzen, dann wird Ihnen das auch gelingen! Eine Vision bedarf einer Langzeitbetrachtung und dazu gehören Krisen, Katastrophen usw. auch dazu.

Im Moment stehen Sie am Steuer Ihres Kutters und steuern ihn durch die Monsterwellen durch. Wenn Sie in der Vergangenheit gut zu Ihrem Kutter und Ihrer Crew geschaut haben, ernten Sie nun den Dank dafür, dass Sie länger durchhalten werden. Denken Sie immer daran: Im Moment hilft Ihnen niemand, Sie sind auf sich alleine angewiesen. Entweder wachsen Sie jetzt über sich heraus oder gehen unter.

Ich hoffe, die kleine Geschichte hat Sie motiviert, die Corona-Krise zu meistern und weiter an Ihrer persönlichen und unternehmerischen Zukunft zu bauen. Wenn ich Sie unterstützen kann, nehmen Sie mit mir Kontakt auf. Ich freue mich, Sie persönlich kennen zu lernen.

Kontaktperson

Thomas Schüpfer, Unternehmer

+41 58 219 84 99