Darum sollten Unternehmer jetzt in Corona-Zeiten mit der Eisenbahn durch einen Tunnel fahren.

Corona hält die Welt seit einigen Monaten in Atem. Und eines ist gewiss, es wird auch noch die nächsten Monate, ja vielleicht Jahre, so weitergehen. Zeit also für viele Unternehmer in die Eisenbahn zu steigen und mit ihr jetzt durch einen Tunnel zu fahren. Warum, das erfahren Sie in meiner heutigen 3WSTORY.

Mitte März 2020, was sich praktisch niemand vorstellen konnte, ist eingetroffen. Unsere schöne und in unseren Breitengraden auch grösstenteils heile Welt in der wir leben, ist nicht mehr. Von heute auf morgen wird alles, was wir uns erschaffen haben, in Frage gestellt. Weltweite Lockdowns führen zu wirtschaftlichen Einbrüchen in einem Ausmass, das viele Generationen so noch nie erlebt haben. Unzählige Betriebe stehen vor dem Nichts und damit sind die Existenzen von vielen Menschen gefärdet. Nebst den wirtschaftlichen Folgen sind die gesundheitlichen Auswirkungen noch viel schlimmer und unerträglicher. Es geht um nichts anderes, als um Leben und Tod. Dass der Mensch auf solche Situationen nicht wirklich vorbereitet ist, zeigen diverse Beispiele aus dem In- und Ausland. Aufstände, Strassenschlachten, Ignorieren von Schutzmassnahmen. Das sind nur ein paar Beispiele, die aufzeigen, was der Mensch macht, wenn es ihm ans Leben geht. Nur dank den riesigen Investitionen vom Staat, geht es uns hier in der Schweiz noch grösstenteils gut. Viele Menschen sind in Kurzarbeit und haben Lohneinbussen. Für viele sind diese Lohneinbussen jedoch nicht wirklich existenziell, so dass weiterhin das "fast" normale Leben geführt werden kann.

Vieles verlagert sich im Moment einfach ins Internet. Die Internetshops quellen förmlich über. Lieferengpässe sind die Folge. Wurde vor Monaten beispielsweise am Vormittag etwas online bestellt, durfte man erwarten, dass das Produkt noch am selben Tag geliefert wurde. Alles andere hätte uns ja alle erstaunt. Heute können Produkte online bestellt werden und in den meisten Fällen, werden diese erst in ein paar Tagen oder Wochen geliefert. Corona hat in kurzer Zeit die Welt und auch die Menschen verändert. Was davon nach Corona übrig bleibt, werden wir sehen. Doch jetzt stehen viele Unternehmer vor sehr grossen Herausforderungen. Sie lenken ihr Unternehmen in eine sehr ungewisse Zukunft und niemand kann voraussagen, wie die Situation in einem halben Jahr aussieht.

Das Schlimmste, das einem Unternehmer im Moment passieren kann ist, wenn er sich jetzt verzettelt und aus Angst und Panik den Fokus seines Unternehmens verliert. Dass sich dieser Fokus nach Corona verändern kann, liegt auf der Hand. Jetzt gilt es für alle, langfristig zu denken und entsprechend zu handeln. Wir dürfen keine Energie für Dinge aufwenden, die wir nicht ändern können, sondern mit Blick nach Vorne, die Zukunft jetzt gestalten. Dazu empfehle ich Ihnen eine Zugfahrt durch einen Tunnel. Steigen Sie in den Zug und fahren Sie mit ihm durch einen langen und engen Tunnel. Genau so fühlt es sich jetzt in Corona-Zeiten an. Geniessen Sie die Zugfahrt und machen Sie sich Gedanken, was Sie tun wollen, wenn Sie nach der Tunnelausfahrt am nächsten Bahnhof aussteigen. Denn bedenken Sie, irgendwann ist der Tunnel zu Ende und sie stehen wieder auf Ihren eigenen Füssen am nächsten Bahnhof und gestalten Ihre Zukunft. Und genau so wird es auch mit Corona sein. Viel Erfolg!

Wenn Ihnen diese Geschichte gefallen hat, freue ich mich, von Ihnen zu hören.


Thomas Schüpfer, Unternehmer

Ihr Autor

Thomas Schüpfer, Unternehmer

+41 58 219 84 99


Weitere Beiträge