Was unterscheidet eine B2B-Website von einer B2C-Website?

Viele kleine und mittelständische Unternehmen machen bei der Konzeption ihrer Website einen entscheidenden Fehler: Sie gestalten ihre Präsenz im Web so, als sollte sie einem Endkunden präsentiert werden. Doch Online Marketing B2B und B2C unterscheiden sich in einer ganzen Reihe von Faktoren, die Sie kennen sollten. Dieser Überblick fasst das Wichtigste für Sie zusammen, damit Sie Ihre Website strategisch und somit effizient für den Bereich B2B gestalten können.

Kenntnisse berücksichtigen

Bei den Kunden im B2C-Sektor sind die Kenntnisse unterschiedlich ausgeprägt. Es ist also wichtig, mit Beschreibungen von Produkten und Dienstleistungen alle Level von Kenntnis abzuholen. Im Bereich B2B ist das völlig anders. Die Einkäufer Ihrer Kundenunternehmen haben die relevanten Branchenkenntnisse. Sie schätzen Fakten, die professionell und knackig präsentiert werden. Der Mehrwert ist das A und O und idealerweise haben Sie in diesem Zusammenhang auch Studien und Referenzen zu bieten.

Spezialwissen leicht verfügbar machen

Dem B2C-Kunden macht es vielleicht Spass, ausgiebig im weltweiten Web zu surfen. Dem Einkäufer eher nicht, da er zügig die jeweiligen Produkte entdecken und auswählen möchte. Er schätzt es, wenn er mit wenigen Klicks alles zum Produkt hat. So sollten Sie ihm auch Datenblätter und Bilder zu den Produkten in Ihrem Sortiment verfügbar machen. Bei Fragen gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, mit denen Sie für die Interessenten da sein können: Ideal sind die Hotline und der Live Chat, bei dem ein Experte die Beratung der User übernimmt.

Spezielle Services der Website

Eines ist wichtig, wenn Sie als Inhaber oder Verantwortlicher für Online Marketing in Ihrem Unternehmen die Website konzipieren: Ihre Website ist die virtuelle Visitenkarte Ihres Unternehmens im Web. Das gilt für den B2B Bereich ganz besonders. Daher sollten Sie unbedingt attraktive Services integrieren. Es ist in diesem Zusammenhang eine Selbstverständlichkeit, Preise (auch Rabatte für Mengenabnehmer) und Lieferkonditionen exakt zu formulieren. Aber auch ein Kundenportal, das passwortgeschützt zugänglich ist, wird im B2B besonders geschätzt. Ein guter Newsletter ist ebenfalls unverzichtbar. Und: Binden Sie unbedingt die Referenzen von zufriedenen Kunden ein.

Preise, Preise, Preise

Wenn ein Endkunde etwas unbedingt möchte, zahlt er vielleicht auch einen überhöhten Preis. Die Kaufentscheidung von Endkunden wird auch emotional gefällt. Bei den B2B Einkäufern zählt der Preis. Daher ist es für die Kollegen aus dem Business immer interessant, wenn Sie auch Aktionen einbinden, bei denen die Preise für bestimmte Produkte besonders attraktiv gestaltet sind. In diesem Zusammenhang können Sie auch elegant auf Messeauftritte Ihres Unternehmens verweisen.